DAS KONZEPT

Über tausend Jugendliche stehen in Itzling mehr oder weniger auf der Straße.

 

Über tausendmal ein großes Potential an Kreativität, Lebenslust und Lebendigkeit.

Junge Menschen sind für einen Stadtteil wichtig, eine gewisse Altersverteilung ist nötig, denn nur so ist ein geregeltes soziales Miteinander möglich. Jugendliche und Kinder bringen positive Aspekte in das Stadtleben ein, denn durch ihren Drang Neues zu erleben und zu erfahren, bewegen sie sich ständig nach vorne. Diese Eigenschaften zu fördern ist unsere Aufgabe.

Jugendliche brauchen konsumfreie Räumlichkeiten, in denen sie sich frei von äußeren Zwängen entwickeln können.

 

Wir sind bestrebt, negativen Schlagzeilen, die schablonenhaft (klischeehaft) in den Medien aufgearbeitet und publik gemacht werden, entgegen zu wirken. Diese einseitige Berichterstattung entspricht nicht unseren Erfahrungen. Die Erfahrung die wir, das Team, mit den Jugendlichen in der Anfangszeit unseres Wirkens im Juz Itzling sammeln konnten, waren bisher durchwegs positiv.

In Zukunft werden wir mit denselben Problemen konfrontiert sein, die es in anderen Jugendzentren in der gleichen Form gibt. Gewalt, Vandalismus, Drogen etc., die ein globales Problem darstellen, werden bei unserer Arbeit sicherlich Thema sein, doch wir glauben kein so zentrales, dass es uns in unserer Tätigkeit lähmen wird.

Durch unsere nahe Lage zur Goethesiedlung (Techno-Z-Gelände) sehen wir den Vorteil, dass den Jugendlichen die Identifikation mit dem Jugendzentrum erleichtert wird.

Dass die Stadt Salzburg das Einweisungsrecht für einen Großteil der Wohnungen in der Goethesiedlung hat, ist Fakt. Große Wohnungen mit etwa 90 qm werden mit kinderreichen Familien nachbesetzt. Trotz des Umstands, dass es sich um Gemeindewohnungen handelt, sind sie z.B. für viele Familien und AlleinverdienerInnen so gut wie nicht finanzierbar. Jugendliche sind durch den Umstand, dass die Bezugspersonen einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, am Nachmittag in der Regel auf sich allein gestellt, eine Betreuung entfällt, was für uns bedeutet, dass wir einen Großteil unserer Klientel aus diesem Bereich bekommen werden.

Grundsätzlich ist es unser Bestreben, einem möglichst breiten Publikum an Jugendlichen, wie z.B. Jugendlichen aus den Berufsschulen, HTL und ähnlichen Institutionen, sowie Jugendlichen aus allen umliegenden Siedlungen, die Möglichkeit zu geben, den Weg zu uns zu finden. Wir sehen die Chance durch unsere vielseitigen Angebote und Projekte eine Zusammenführung der Jugendlichen aus verschiedenen sozialen Schichten zu erreichen.

Jugendliche brauchen eigene AnsprechpartnerInnen und bzw. eigene Angebote unabhängig von Erwachsenen und Kinderangeboten.

 

In Itzling ist im Bereich der Kinderarbeit das Stadtteilprojekt KECK und bei der Erwachsenenbildung das Team vom ABZ (ArbeiterInnenbegegnungszentrum) tätig.

 

Aus der Initiative der vorangenannten Institutionen, nicht zu vergessen die Katholische ArbeiterInnenjugend (KAJ), entstand das PRITZ-Team (Projekt Itzlinger Jugend), das im April 1998 den "Verein zur Förderung von Jugendkultur und stadtteilorientierter Jugendarbeit in Itzling", Kurz "Jugend in Itzling" ins Leben rief.

Aus diesen Aktivitäten heraus entstand nach langer und intensiver Suche das Jugendzentrum Itzling, das nun den Jugendlichen zur Verfügung steht und stationäre Arbeit für die Jugendlichen leistet.

 

Öffnungszeiten - Opening Hours

Öffnungszeiten:

Büro/Office

DI - FR: 09 - 12 Uhr

 

Offener Betrieb

DO - SA: 15 - 21 Uhr

bei Parties und

Live-Konzerten bis 1 Uhr

 

Sportraum

DI - MI:    15 - 19 Uhr

DO - SA: 16 - 20 Uhr 

 

Teenagernachmittag

DI - SA: 15 - 18 Uhr

 

Girls Day

MI: 15 - 18 Uhr

Kontakt - Contact

Jugend- und

Kulturzentrum Corner

im Techno-Z, Campus 3

Austraße 3b

5020 Salzburg

buero@corner-salzburg.at

Tel: 0662 / 45 45 -16

Fax: 0662 / 45 45 -17

 

mit Buslinie 6

(Richtung Itzling West)

bis Jakob-Haringer-Straße oder Austraße

Subventioniert von der Stadt und dem Land Salzburg